Montag, 6. Februar 2012    19:36:10

Sehenswürdigkeiten

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Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit auf dem Armesberg

Bildunterschrift
Foto: Rainer Sollfrank

Auf dem 731 m hohen Armesberg, der ein weithin sichtbarer, bewaldeter Basaltkegel südöstlich von Zinst ist, steht auf der Bergspitze die Wallfahrtskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, ein wuchtig-graziöser Rundbau mit vorgebautem Turm.

Sehenswert ist die Figur "Christus an der Rast".Am Treppenaufgang zur Bergkirche sowie um die Kirche herum stehen einzelne Kreuzwegstationen. Eine geteerte Fahrstraße führt fast bis zum Gipfel.

Burgruine auf dem Schlossberg Waldeck

Burgruine Waldeck

Burg Waldeck, eine der ältesten Burgen der Oberpfalz. 1124 wurde sie urkundlich erstmals erwähnt. Sie war im Besitz der Landgrafen von Leuchtenberg, die die Burg 1283 mitsamt Teilen der umliegenden Herrschaft Waldeck an den Herzog Ludwig von Bayern verkauften.

Geologischer Lehrpfad

Die prächtigen Basaltkuppen des Rauhen Kulmes, des Waldecker Schlossberges und des Armesberges beherrschen das Landschaftsbild. Eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt konnte sich auf den Basaltbergen, in den Teichen, Wiesen und Wäldern zu ihren Füßen aufbauen. Der Geologische Lehrpfad Kemnath soll dem Wanderer die Schönheit der Landschaft zwischen der Stadt Kemnath, dem Armesberg und Waldeck nahebringen und ihm zugleich die mannigfaltigen geologischen Phänomena, die Fauna und Flora der Region erschließen. Entlang dem 18 km langen Lehrpfad erklären Nummerntafeln die geologischen Gegebenheiten.

Der "Rauhe Kulm"

Der "Rauhe Kulm" in der Oberpfalz ist ein beliebtes Ausflugsziel. Dabei denkt kaum jemand an die geologische Vergangenheit des markanten Berges: ein Vulkan, der nie zum Ausbruch kam.

Der Vulkankegel des Rauhen Kulms erhebt sich als vorgeschobener Posten des Fichtelgebirges weithin sichtbar mit 682.5 m Meereshöhe aus dem obermainisch - oberpfälzischen Bruchschollenland empor und ist einer der imposantesten Basaltberge Bayerns. Der Rauhe Kulm ist seit 1949 als Naturdenkmal geschützt.

Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum

Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum, das 1984 in der Kemnather "Fronveste", einem historischen Gefängnisgebäude aus dem Jahre 1750, eingerichtet wurde. Von der früheren Nutzung des Gebäudes als Gefängnis zeugen noch Zellen mit teilweise erhaltener Einrichtung. Herzstück des Museums ist die "wehrkundliche Sammlung" - eine Reminiszenz an die erste bayerische Gewehrmanufaktur, die von 1689 bis 1801 in Fortschau bei Kemnath bestand und zugleich ein Überblick über die Entwicklung deutscher Handfeuerwaffen in der Frühneuzeit. Den zweiten Schwerpunkt bildet die Ausstellung vorgeschichtlicher Funde aus dem Kemnather Raum, die auf die mehr als 50.000 Jahre zurückreichenden Anfänge menschlicher Siedlung im heutigen Kemnather Land hinweist.

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